Alle Hochzeitsbräuche kurz & einfach erklärt!

Ihr möchtet den Hintergrund und die Bedeutung von diesem einen Hochzeitsbrauch erfahren? Wir decken die schönsten Hochzeitsbräuche und Hochzeitstraditionen für euch auf!

Baumstammsägen

Das Baumstamm Sägen ist ein beliebter Brauch und gleichzeitig auch ein Hochzeitsspiel. Bei diesem Hochzeitsbrauch muss das Brautpaar gemeinsam einen quer stehenden Baumstamm durchsägen. In der Regel wird dieser Brauch nach dem Standesamt oder der kirchlichen Trauung vollzogen. Symbolisch steht das Baumstamm Sägen für die erste gemeinsame Aufgabe des Brautpaares auf dem Weg der Ehe und dafür, dass das Brautpaar von nun an alle Schwierigkeiten und Herausforderungen gemeinsam Hand in Hand meistern wird. Durch diesen Hochzeitsbrauch sehen die Gäste, wie gut das Brautpaar an einem Strang ziehen kann und wie es das erste gemeinsame Hindernis meistert.

Reis werfen

Das Reis Werfen zur Hochzeit ist ein Hochzeitsbrauch, der aus Asien nach Europa kam. In Asien steht Reis als Symbol für Fruchtbarkeit und Leben. Ursprünglich verwendeten die Europäer Weizen zum Werfen, nach und nach kam der Trend des Reis Werfens aber auch zu uns. Symbolisch steht der Reis für ein kinderreiches Leben voller Glück und Reichtum. Bei diesem Hochzeitsbrauch wird das Brautpaar nach der kirchlichen Trauung oder dem Standesamt mit Reis beworfen. Allerdings ist das Reis Werfen in vielen Orten nicht gerne gesehen, da es Tiere anlockt, die Rutschgefahr erhöht und für die anderen Brautpaare nach eurer Trauung nicht schön aussieht. Als Alternative könnt ihr Konfetti, Bonbons oder Weizen werfen. Eine andere beliebte Alternative ist das Seifenblasen pusten. Solltet ihr allerdings etwas werfen, müsst ihr darauf achten, dass die anderen Menschen nicht von eurem Dreck gestört werden.

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues

Die folgende Hochzeitstradition kommt aus dem viktorianischen England: „Something old, something new, something borrowed and something blue.“ Ursprünglich stammt dieser Hochzeitsbrauch zwar aus England. Nach Europa kam er aber durch seinen Platz in den amerikanischen Hollywood Filmen. Laut des Hochzeitsbrauchs muss die Braut etwas altes, etwas neues, etwas geliehenes und etwas blaues an ihrer Hochzeit tragen. Jedes der Gegenstände hat natürlich eine Bedeutung.

Das Neue steht für den neuen Lebensabschnitt, der der Braut bevorsteht. Etwas Neues zu finden ist wohl die einfachste Aufgabe. Die Brautschuhe, Accessoires, das Brautkleid und vieles mehr wird für die Hochzeit neu erworben.

Das Alte symbolisiert die Vergangenheit der Braut und steht für Vertrauen und Zusammenhalt zu der Familie der Braut. Das heißt, dass sie ihrer Familie trotz ihres neuen Lebensabschnittes immer treu bleibt und auch ihre Familie immer für sie da ist. Etwas Altes kann der Schmuck der Mutter oder Großmutter sein.

Das Geliehene steht für geborgtes Glück. Im Idealfall stammt das Geborgte von einer glücklich verheirateten Freundin der Braut. Es soll heißen, dass das Glück auf die Ehe der Braut übertragen werden soll.

Zu guter Letzt muss die Braut noch etwas Blaues tragen. Die Farbe Blau stand damals für Treue und Reinheit, wo es hieß “Married in blue, lover for true”. Das beliebteste Blaue ist seit Jahren schon das blaue Strumpfband, welches von vielen Bräuten als etwas Blaues ausgewählt wird. Natürlich könnt ihr tragen was ihr möchtet, solange es blau ist.

Blechdosen am Hochzeitsauto

Die Blechdosen am Hochzeitsauto haben eine ähnliche Bedeutung wie viele andere Hochzeitsrituale auch: Durch den erzeugten Lärm sollen böse Geister vertrieben werden. Bei diesem Hochzeitsbrauch werden leere Blechdosen mit Hilfe von Schnüren am Hochzeitsauto befestigt. Das Brautpaar sollte hiervon aber nichts mitbekommen. Sobald das Auto losfährt, fangen die Blechdosen an zu scheppern und klappern. Der Krach vertreibt die bösen Geister, damit das Brautpaar eine glückliche Ehe antreten kann und macht das Umfeld gleichzeitig auf die Hochzeit aufmerksam. Achtet aber darauf, dass die Schnüre fest sind und die Blechdosen auf dem Weg nicht verloren gehen können. Außerdem solltet ihr sicher gehen, dass die Blechdosen niemanden im Verkehr gefährden.

Der Polterabend

Das Motiv des Polterabends verfolgt wie viele andere Hochzeitsbräuche die Idee, dass Lärm die bösen Geister fernhält. Traditionell wurde der Polterabend an dem Vorabend der Hochzeit in dem Elternhaus der Braut gefeiert. Heute entscheiden sich viele Brautpaare dafür, den Polterabend eine Woche vor der kirchlichen oder standesamtlichen Hochzeit zu feiern. Dies liegt daran, dass sie vermeiden möchten, verkatert auf der eigenen Hochzeit zu erscheinen. Am Polterabend wird Geschirr und Porzellan zerdeppert was das Zeug hält. Anschließend muss das Brautpaar die Scherben gemeinsam auffegen. Dies symbolisiert die erste gemeinsame Aufgabe des Brautpaars. Du möchtest mehr über den Polterabend erfahren? Hier sind alle Details, Tipps und Ideen für den Polterabend!

Sandzeremonie

Die Sandzeremonie kommt ursprünglich aus Amerika, findet aber auf deutschen Hochzeiten immer wieder einen Platz. Bei dem Hochzeitsbrauch der Sandzeremonie wird abwechselnd von Braut und Bräutigam Sand in eine Vase gegossen, sodass am Ende ein schönes Muster in der Vase entsteht. Diese Tradition hat ein romantisches Motiv und steht symbolisch für die Verbundenheit von Braut und Bräutigam. Die Sandkörner fließen in der Vase zusammen und lassen sich nicht mehr voneinander trennen, sowie das Brautpaar. Da die Vase nach der Sandzeremonie als Erinnerungsstück an die Hochzeit Platz in der Wohnung des Ehepaars finden soll, empfehlen wir euch, Sand in zwei oder mehr zueinander passenden Farben zu verwenden. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch eure Hochzeitsgäste an diesem Hochzeitsbrauch teilhaben lassen und auch ihnen Sand zum Eingießen geben.

Hochzeitsmandeln als Hochzeitsgeschenk

Die Tradition der Hochzeitsmandeln ist ein sehr alter Hochzeitsbrauch, der seine Ursprünge im 17. Jahrhundert findet. Dort wurden Zuckermandeln zu besonderen Anlässen verteilt. Der Brauch Zuckermandeln auf Hochzeiten zu verteilen, kam aus dem Süden nach Deutschland. Bis heute hat der bedeutungsvolle Hochzeitsbrauch große Beliebtheit gewonnen. Laut der Tradition werden genau fünf Hochzeitsmandeln verteilt, da jede Hochzeitsmandel eine Bedeutung hat. Die Mandeln verkörpern mit ihrem bittersüßen Geschmack die Höhen und Tiefen des Lebens, während die süße Zuckerschicht dafür steht, dass die süßen Momente überwiegen. Die fünf Mandeln stehen für fünf Wünsche, die dem Brautpaar in ihrer Ehe mitgegeben werden: Glück, Fruchtbarkeit, Wohlstand, Gesundheit und ein langes Leben. Hier findet ihr alle Details über die Hochzeitsmandeln!

Blumenkinder

Der niedliche Hochzeitsbrauch mit den Blumenkindern geht zurück bis auf die germanische Heidenzeit und wird heute auf so gut wie jeder Hochzeit mit großer Freude zelebriert. Die Idee hinter dieser Hochzeitstradition ist, dass das Brautpaar mit vielen Kindern und Fruchtbarkeit gesegnet werden soll. Man glaubte daran, dass durch das Streuen der lieblich duftenden Blüten die Fruchtbarkeitsgöttinnen angelockt werden, was wiederum dafür sorgt, dass das Brautpaar in der Ehe mit vielen Kindern und Fruchtbarkeit beschert wird. Dieses Motiv rückt bei dem Brauch der Blumenmädchen heutzutage allerdings in den Hintergrund. Blumenkinder verleihen der Hochzeit eine festliche Atmosphäre und machen die Hochzeitsgäste beim Anblick glücklich. Meistens werden Kinder im Grundschulalter aus dem engen Bekannten- und Familienkreis ausgewählt.

Brautschuhe mit Pfennigen bezahlen

Damals war es Tradition, dass die Braut ihre Brautschuhe mit ihrem selbst ersparten Lohn kaufte. Ein kleines Detail dieses Hochzeitsbrauchs: Die Braut fing, in dem sie immer wieder Pfennige zurück legte, schon in frühen Jahren an, das Geld für die Brautschuhe zu sparen. Die Braut legt heute zwar nicht mehr Pfennig für Pfennig zurück, kauft sich aber in der Regel immer noch die Brautschuhe traditionsgemäß selbst. An dem Wert der Brautschuhe erkannte man damals, wie sparsam und tüchtig die Braut doch war. Je teurer die Brautschuhe waren, desto sparsamer war auch die Braut. Eine sparsame Braut bedeutete weniger finanzielle Sorgen in der Ehe.

Herz ausschneiden

Das Herz Ausschneiden ist ein Hochzeitsbrauch, der in seiner Idee große Ähnlichkeiten zum Baumstamm Sägen aufweist. Die Brautleute und die Eingeladenen versammeln sich direkt im Anschluss der standesamtlichen Trauung zum Herz ausschneiden. Dafür benötigt ihr ein großes Bettlaken, auf welches ein Herz gemalt wird, zwei Scheren und zwei Personen, die das Bettlaken hochhalten. Nun muss das Brautpaar das Herz ausschneiden und durch das Herz durchsteigen. Das Bettlaken symbolisiert ähnlich wie der Baumstamm das erste Hindernis, was in der Ehe gemeinsam gemeistert werden muss. Das Bettlaken ist ein Hindernis, welches aus dem Weg geschaffen werden muss, um weiter zu gehen. Hierfür müssen Braut und Bräutigam zusammen halten und gemeinsam anpacken, so wie es auch im Eheleben der Fall ist.

Flitterwochen

Zu den Flitterwochen müssen wir nicht so viel sagen. Jeder kennt den Hochzeitsbrauch. Nach der Hochzeit fliehen Braut und Bräutigam in den ersten gemeinsamen Urlaub als Eheleute und distanzieren sich von dem Alltagstrubel. Euch als Brautpaar kommen die Flitterwochen nach der anstrengenden Hochzeitsplanung natürlich in den Kram. Schließlich konntet ihr euch durch die Organisation der Hochzeit keine Ruhe gönnen. Die Idee hinter den Flitterwochen war allerdings, dass sich das Brautpaar durch den Abstand zur Familie, Freunden und anderen sozialen Kontakten besser aufeinander einstellen kann. Schließlich treten sie von nun an ein gemeinsamen Lebensabschnitt an.

Brautschleier

Der Brautschleier ist nicht nur ein schönes Accessoire, sondern trägt auch eine tiefe Bedeutung. Die Tradition des Brautschleiers gibt es schon seit dem 4. Jahrhundert. Schon bevor es das Brautkleid gab, wurden Bräute mit einem Schleier bedeckt. Damals stand der Schleier der Braut für ihre Keuschheit und Jungfräulichkeit und sollte sie vor bösen Blicken schützen. Laut des Hochzeitsbrauchs wird der Brautschleier von dem Brautvater aufgesetzt und darf erst vom Bräutigam abgenommen werden. Dies symbolisiert, dass nur der Bräutigam die Braut enthüllen darf und sie nun seine Ehefrau ist. Traditionsgemäß durfte der Bräutigam kurz unter den Brautschleier schauen, um sicher zu gehen, dass er die richtige Frau heiratet. Nach der Hochzeit wird der Brautschleier dann endgültig abgenommen und die Braut geht vom Mädchen-Sein in den Status der Ehefrau ein.

Spalier stehen

Das Spalier stehen ist ein alter Hochzeitsbrauch bei dem die Freunde, Familie und Bekannt des Brautpaars das Brautpaar beim Auszug aus der Kirche oder dem Standesamt in zwei gegenüberstehenden Reihen erwarten. Der Sinn hinter dem Spalier stehen ist, dass die Hochzeitsgäste einen Gang bilden, durch den das Brautpaar nach der Trauung durchlaufen muss. Das Spalier soll symbolisieren, dass die Spalier Stehenden dem Brautpaar immer zur Seite stehen und für das Brautpaar da sind. Die Grundidee hinter dem Spalier ist allerdings, dass das Spalier das erste gemeinsam zu meisternde Hindernis auf dem Weg der Ehe darstellt. Um das Spalier schön zu gestalten, können die Gäste Gegenstände zur Hilfe nehmen. Besonders beliebt sind Rosen, Wunderkerzen, Sonnenblumen, Seifenblasen und Kerzen.

Brautentführung

Die Brautentführung ist ein klassischer Hochzeitsbrauch, der von Freunden oder Trauzeugen organisiert wird. Bei diesem Hochzeitsbrauch entführen die Freunde des Brautpaares die Braut in einem unscheinbaren Moment während der Hochzeit und gehen mit ihr auf eine kleine Kneipentour. In der Zwischenzeit wird der Bräutigam abgelenkt, damit er auch nichts von der Entführung seiner Geliebten mitbekommt. Die Braut und ihre Begleiter können sich nun ein paar Getränke gönnen, Spaß haben und weiterziehen. Allerdings sollten sie sich nicht allzu weit von der Hochzeitslocation entfernen. Nachdem der Bräutigam auf eine humorvolle Art über die Entführung seiner Zukünftigen informiert wird, begibt er sich auf die Suche. Begleiten sollten ihn Freunde, die in die Brautentführung eingeweiht wurden, damit die ganze Suche sich nicht in die Länge streckt. Der Bräutigam muss während seiner Suche die Getränke bezahlen, dies dient als eine Art Ablöse für die Braut. Hat er seine Braut gefunden, geht es wieder zurück auf die Hochzeit. Bedenkt bei der Planung der Brautentführung, dass dieser Hochzeitsbrauch während der Hochzeitsfeier stattfindet und die verbliebenen Gäste auf eine Art unterhalten werden müssen. Versucht deshalb, die Brautentführung so kurz wie möglich zu halten und zu einem geeigneten Zeitpunkt zu beginnen.

Brautstrauß Werfen

Der Hochzeitsbrauch des Brautstrauß werfens ist eine gern gesehene Tradition auf Hochzeiten und stammt ursprünglich aus den USA. Die Braut dreht sich mit dem Rücken zu einer Menge unverheirateter junger Damen und wirft den Brautstrauß nach hinten. Die Dame, die den Brautstrauß fängt, heiratet nach dieser Hochzeitstradition als nächstes. Ein kleiner Tipp: Möchtet ihr einer Freundin bei ihrem Glück auf die Sprünge helfen und ihrem Freund signalisieren, dass es Zeit für den Antrag ist, dann sprich mit den anderen Mädels ab, dass sie sich zurückhalten sollen. Möchtest du deinen Brautstrauß lieber behalten, ist dies kein Hindernis für diesen Hochzeitsbrauch. Du kannst dir bei deinem Hochzeitsfloristen einen Wurfstrauß anfertigen lassen.

Braut über die Schwelle tragen

Wie viele andere Hochzeitsbräuche auch, verfolgt diese Tradition die Idee, die Braut vor den bösen Geistern und Mächten zu beschützen. Bei diesem Hochzeitsbrauch trägt der Bräutigam seine Braut nach der Hochzeitsfeier über die Türschwelle. Somit beschützt er sie davor mit den bösen Geistern, die unter der Schwelle lauern in Berührung zu kommen. Außerdem symbolisiert das über die Schwelle Tragen, dass nun ein neuer Lebensabschnitt für die Braut ansteht. Der Bräutigam führt seine Braut mit dieser Geste in ihren neuen Lebensabschnitt.

Hochzeitsbaum pflanzen

Das Ritual des Hochzeitsbaum Pflanzens hat eine besondere symbolische Bedeutung. Der Baum steht im Rahmen dieses Hochzeitsrituals für das Leben beider Eheleute. Sie pflanzen den Baum gemeinsam am Tag der Hochzeit und nehmen somit gemeinsam die Aufgaben für die Pflege des Baumes an. Der Hochzeitsbaum steht für Liebe, Verbundenheit, Treue und das gemeinsame Wachsen. So wie die Eheleute den Baum pflegen, sollen sie auch Acht auf ihre Ehe geben. Viele Brautpaare pflanzen den Hochzeitsbaum im eigenen Garten, so können sie den Baum beim Wachsen zu sehen.

Hochzeitstorte anschneiden & einfrieren

Rund um die Hochzeitstorte gibt es viele schöne Hochzeitsbräuche. Der Anschnitt der Hochzeitstorte ist ein bedeutungsvoller Moment, der meistens mit den Hochzeitsgästen in einem Kreis rund um die Hochzeitstorte zelebriert wird. Das Brautpaar schneidet die Hochzeitstorte gemeinsam an. Beide halten das Messer mit einer Hand, doch entscheidend ist, welche Hand oben ist. Man sagt, dass derjenige, der seine Hand oben hat, in der Ehe das Sagen haben wird. Traditionell isst erst das Brautpaar von der Torte und verteilt danach erst Stücke an die Hochzeitsgäste. Das gegenseitige Füttern mit der Hochzeitstorte symbolisiert die Fürsorge in der Ehe. Doch Achtung: Das oberste Stück ist tabu. Ein weiterer Hochzeitsbrauch ist, dass das Brautpaar das oberste Stück der Hochzeitstorte einfriert und am ersten Hochzeitstag gemeinsam isst. So erinnern sie sich wieder an den schönen Tag der Hochzeit.

Weiße Tauben fliegen lassen

Weiße Tauben sind deshalb ein sehr beliebter Hochzeitsbrauch, weil sie eine tiefe Bedeutung tragen. Weiße Tauben stehen symbolisch für ewige Treue, Liebe und Verbundenheit, genau das, was sich Brautpaare zu Beginn ihrer Ehe wünschen. Nicht umsonst heißt es Turteltauben. Haben sich zwei Tauben erst einmal gefunden, sind sie unzertrennlich. Doch Achtung: Der Hochzeitsbrauch des Tauben fliegen lassens wird von Tierschützern stark kritisiert. Während gut gezüchtete Brieftauben in der Regel ihren Weg zurück finden, sind schlecht gezüchtete Artgenossen nicht in der Lage sich ausreichend zu orientieren und überleben dieses Abenteuer nur selten. Legt deshalb Wert auf gute Züchtung und die Anweisungen des Züchters. Um die Tiere zu schützen könnt ihr aber auch Anderes in die Luft steigen lassen, wie Ballons oder Schmetterlinge.

Brautschuhversteigerung

Die Brautschuhversteigerung ist ein traditioneller Hochzeitsbrauch, der gleichzeitig für das Brautpaar und die Hochzeitsgäste einen unterhaltsamen Programmpunkt darstellt. Die Brautschuhversteigerung ist ein Hochzeitsspiel, bei welchem ein Schuh der Braut gestohlen wird und auf der Hochzeitsfeier unter den Hochzeitsgästen versteigert wird. Hierfür benötigt ihr einen freiwillige Moderator, der in der Lage ist, die Hochzeitsgäste zum bieten zu animieren. Schlussendlich überbietet der Bräutigam alle Gebote und gewinnt den Schuh seiner Braut mitsamt der gebotenen Summe zurück. Dieser Hochzeitsbrauch ist eine schöne Möglichkeit, die Hochzeitskasse aufzubessern.

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